Periorale Dermatitis

Ihr fragt euch sicher schon, warum es in letzter Zeit keine Beauty-Testberichte mehr von mir gab. Der Grund dafür ist ein Biest, das glaube ich, jede Frau und vor allem jeder Beauty Blogger fürchtet, aber kaum jemand kennt bevor er oder sie davon betroffen ist. Dieses Biest nennt sich Periorale bzw. Rosazeaartige Dermatitis, oder umgangssprachlich „Stewardessenkrankheit“.

Dabei handelt es sich um ein Ekzem bzw. einen Ausschlag, den Betroffene im Gesicht vorrangig um den Mundbereich, aber teilweise auch um die Augen bekommen.  Betroffen sind vorrangig junge Frauen, die Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild legen (wie gemein – deshalb aber auch der Name Stewardessenkrankheit). Auslöser für die Erkrankung sind meist eine Überpflegung der Haut oder die Verwendung von zu viel Make Up. Oder aber, wie in meinem Fall wohl, eine hormonelle Umstellung, denn ich leide seit meiner Schwangerschaft daran, und besonders extrem hat sich das Biest gezeigt, seit ich meine Tochter auf die Welt gebracht habe.

Das Biest zähmen

Leider ist diese Krankheit ziemlich hartnäckig. Ich habe einige Zeit versucht, dem Problem selbst Herrin zu werden, und in der Schwangerschaft ging das auch noch ganz gut. Ich hatte das 3 Phasen Pflegesystem von Clinique in Verwendung, damit war das Ekzem fast weg. Nach der Geburt kam mein Körper aber scheinbar wieder so durcheinander, dass Garnichts mehr halt. Also bin ich brav zum Hautarzt gedackelt und bin jetzt auf Nulldiät, was meine Gesichtshaut betrifft. Das einzige, was ich verwenden darf, sind gemischte Cremes aus der Apotheke, die mir mein Arzt verschrieben hat. Nicht einmal Make Up zum Abdecken ist erlaubt, darum laufe ich jetzt ungeschminkt mit geröteter Mundpartie durch die Gegend… Das Abheilen wird ein etwas langwieriger Prozess, erstmal muss das Biest austrocknen, danach sollte es heilen. (In dieser Trockenphase befinde ich mich wohl gerade, denn meine Haut ist sehr trocken und schuppt sich.) Es gäbe auch Tabletten, die das ganze beschleunigen, aber da ich noch stille, darf ich die nicht nehmen. Mal sehen, wie sich das Biest in den nächsten paar Wochen verhält, ansonsten werde ich beim Hautarzt nochmal nach „schärferen Geschützen“ fragen.

Unterstützende Maßnahmen

Parallel zur lokalen Nulltherapie versuche ich auch, meinen Lebenswandel anzupassen, mich gesund zu ernähren und vor allem Zucker und Fertigprodukte wegzulassen und Stress zu reduzieren, da ich hier Trigger-Faktoren vermute. Dazu noch passend zum Frühling entgiften und den Darm sanieren, und dann hoffe ich, dass sich dieses Biest bald geschlagen gibt und für immer verschwindet…

 

2 Gedanken zu „Periorale Dermatitis

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