Mein erstes Baby – Was brauche ich wirklich?

Viele von uns waren schon in dieser Situation – zum ersten Mal schwanger und völlig überfordert von der Vielzahl an Dingen, die man neben Kleidung und Windeln für ein Baby scheinbar unbedingt braucht. Auch mir ging es nicht anders, darum fasse ich euch jetzt einige Dinge zusammen, deren Anschaffung vor allem für die erste Zeit bei uns wirklich Sinn gemacht hat.

Babyschale fürs Auto

Sofern man sein Kind nicht zuhause bekommt, benötigt man für den Heimweg vom Krankenhaus natürlich schon eine Babyschale, die im Auto montiert werden kann. Bei den babytauglichen Kindersitzen gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Modellen. Am praktikabelsten finde ich jedoch die Varianten, bei denen man die Babyschale komplett heraus nehmen kann und mittels Gurt – oder noch besser mittels IsoFix Platte – im Auto befestigt. Wir haben eine Babyschale von MaxiCosi, es gibt jedoch viele ähnliche Modelle von unterschiedlichen Herstellern. Da K. so schnell wächst und mit ihren 10 Monaten jetzt schon zu groß für die Babyschale ist, haben wir uns inzwischen einen Reboarder Kindersitz zugelegt. Dieser wäre theoretisch auch schon ab Geburt geeignet, aber die Schale finde ich für ganz kleine Babys einfach praktischer, denn man kann das Kind drin lassen und nur die Schale einfach herausnehmen und z.B. zum Einkaufen in den Einkaufswagen stellen.

Eine große Auswahl an Babyschalen findet ihr z.B. hier.

Kinderwagen und/oder Babytrage

Ein Transportmittel für den Alltag ist notwendig, klar. Ob man sich aber für Kinderwagen oder Tragehilfe entscheidet, dabei kommt es auf die persönlichen Vorlieben an. Vor der Geburt von K. hatte ich beides angeschafft, aber in den ersten Wochen schnell festgestellt, dass ich mehr der Kinderwagentyp bin und auch mein Baby die Trage nicht wirklich mag (da wurde immer gemeckert, während sie im Kinderwagen friedlich schlief). Die Babytrage habe ich daher kaum verwendet, nur ab und zu zuhause zum Kochen oder aufräumen. Ich kenne aber auch genug Mamas, die lieber tragen und bei denen der Kinderwagen in der Garage verstaubt. Hier muss man einfach seine persönlichen Vorlieben und die seines Kindes erst kennen lernen und sich für die erste Zeit vielleicht eine Trage ausborgen oder eine Trageberatung in Anspruch nehmen.

Gitterbett und Stubenwagen

Langfristig ist ein Gitterbett zwingend notwendig, ich glaube das ist allen werdenden Eltern klar. Vor der Geburt unserer Tochter haben wir uns zusätzlich noch ein Beistellbett zugelegt. Im Nachhinein gesehen ist das aber definitiv kein Muss. Es war am Anfang ganz nett, aber das Gitterbett alleine hätte auch gereicht, da ich es jetzt sowieso direkt neben meinem Bett stehen habe.  Für Fans von Attached Parenting und Familienbett ist ein Beistellbett aber sicher dennoch eine gute Investition, alleine schon als Rausfallschutz.

Für Tagsüber ist ein Stubenwagen die ideale Lösung, damit man das Baby z.B. im Wohnzimmer sicher ablegen und schlafen legen kann. Die meisten Stubenwagen haben Räder und sind somit leicht verschiebbar. Es gibt auch schon einige Modelle mit Wiegenfunktion, da könnt ihr eure Kleinen dann in den Schlaf schaukeln.

Hier findet ihr eine große Auswahl an wirklich schönen Babybetten und Stubenwagen.

Bei uns wird der Stubenwagen inzwischen auch vom Kater genutzt, weil K. schon zu groß ist dafür. 😉

Babywippe

Auch wenn man immer hört, man soll die Kinder auf keinen Fall in eine Wippe setzen, bevor sie selber sitzen können – die Babywippe war in den ersten Monaten unser Life-Saver! Wir hatten die flachste Position eingestellt, sodass K. ohnehin fast gelegen ist, und so konnte sie in der Wippe am großen Esstisch immer mit dabei sein, wenn ihr der Stubenwagen zu langweilig war. Oft hat sie auch darin geschlafen, weil sie das Wippen so angenehm fand. Für Baby 2 haben wir jetzt zusätzlich eine elektrische Wippe angeschafft, ich bin schon gespannt ob die auch so gut ankommt.

Babyhängematte

Ich habe mich lange dagegen gesträubt, weil die meisten Modelle leider keine Schnäppchen sind. Seit 2 Wochen haben wir jetzt aber eine zuhause, leihweise von Verwandten, und ich muss sagen, sie ist ein Traum. Unsere Tochter ist in letzter Zeit etwas schwierig, was Schlafen angeht, und schläft in der Federwiege aber problemlos ein. Da hatten wir schon andere Zeiten, wo eine halbe Stunde Kinderwagenschieben nicht gereicht hat – hätten wir damals schon eine Federwiege gehabt, wäre unser Leben sicher um einiges leichter gewesen. Nachdem ich online inzwischen auch günstigere Modelle entdeckt habe, wäre das für mich eine Investition, die ich im Nachhinein gesehen auf jeden Fall und viel früher machen würde.

Bildquelle: baby-walz.at

Standardausstattung – Fläschchen & Co

Auch wenn ihr vor habt zu stillen, rate ich euch trotzdem dazu, euch ein Grundsortiment an Fläschchen und Fläschchenwärmer zuzulegen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das mit dem Stillen nicht immer so klappen muss. Ich war nach K´s Geburt sehr froh, dass ich schon alles besorgt hatte und meinen Mann nicht mehr schicken musste. 😉 Auch für Zwiemilch-Ernährung oder wenn ihr Abstillt braucht ihr die Sachen dann ohnehin.

Außerdem zum Grundsortiment gehören für mich Schnuller, Babyöl, Kümmelzäpfchen und Cremes für den Windelbereich.

Nice to have aber nicht unbedingt notwendig – die Babybadewanne

Die ersten paar Wochen haben wir unsere Babybadewanne schon verwendet, und ich fand sie auch super praktisch, aber unsere Tochter mochte sie schnell nicht  mehr. Da gab es nur mehr Gebrüll beim Baden. Seit wir sie in der großen Badewanne baden, ist es viel besser. Und wenn Mama oder Papa mitgeht, macht es den Babys auch viel mehr Spaß. 🙂

Spielzeug lieber schenken lassen

Spielzeug haben wir kaum etwas gekauft für unsere Tochter. Die ersten Wochen ist es sowieso noch nicht interessant, und bis es so weit war, hatten wir von Freunden und Verwandten schon so viel geschenkt bekommen, dass wir nichts zusätzlich gebraucht hätten.

Später kommen dann ohnehin noch einige Anschaffungen dazu – man braucht einen neuen Kindersitz, einen Hochstuhl, evtl. einen Buggy für unterwegs, der einfach in den Kofferraum passt, um sich selbst das Leben etwas zu erleichtern. Aber auch hier kommen vielleicht Geburtstage und Weihnachten rechtzeitig, wo man solche Dinge auf den Wunschzettel für die Großeltern setzen und sich so bei den Anschaffungen von der Familie noch etwas unterstützen lassen kann.

 

2 Gedanken zu „Mein erstes Baby – Was brauche ich wirklich?

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