8 Dinge, die dir niemand übers Mutter werden sagt

Ich glaube jede Mutter hat sie, diese Liste an Dingen, die sie gerne vor ihrer ersten Schwangerschaft gewusst hätte. In der heutigen Zeit ist es relativ einfach sich selbst zu informieren, aber zu Zeiten meiner Mutter gab es scheinbar so etwas wie ein ungeschriebenes Mütter-Gesetz, nach dem gewisse Themen einfach totgeschwiegen wurden. Ich denke aber es geht vielen so wie mir – manche Dinge möchte man einfach vorher wissen, nur um vorbereitet zu sein.

Blasenschwäche-Einlagen werden dein bester Freund

Je nachdem, wie gewissenhaft du dich um deinen Beckenboden kümmerst, kommt früher oder später für jede Schwangere der Zeitpunkt, ab dem sie z.B. beim Husten oder Niesen unkontrolliert Harn verliert. Extrem peinlich, aber normal.

Blasenschwäche ist erst der Anfang

Mit fortschreitender Schwangerschaftsdauer können dann noch so spaßige Dinge wie Hämorrhoiden oder Elefantenbeine und -Hände durch Wassereinlagerungen hinzu kommen.

Jeder weiß alles besser und stört sich nicht daran, das auch kund zu tun

Plötzlich bekommt man selbst von kinderlosen Bekannten oder völlig wildfremden Menschen im Supermarkt Tipps, wie man mit der Schwangerschaft und später mit dem Baby umgehen soll, was man unbedingt beachten muss und was absolut Tabu ist.

Schwangerschaftsdemenz ist kein Märchen

Nach der Geburt geht sie übrigens nahtlos in Stilldemenz über. Die Hormone machen unser Gehirn in dieser Zeit zu Apfelmus, und man vergisst echt alles. Und verbringt die halbe Zeit damit, sein Handy zu suchen oder mit dem Partner über Dinge zu diskutieren, die er einem zwar (angeblich) erzählt, man aber scheinbar vergessen hat.

Geburtswehen sind erst der Anfang

Unglaublich, aber wahr – ist das Baby erstmal geboren, ist es mit den Wehen noch nicht vorbei. Denn danach muss sich die Gebärmutter schließlich wieder auf ihre normale Größe zurückbilden. Dies geschieht innerhalb von ein paar Tagen und kann ziemlich schmerzhafte Nachwehen mit sich bringen. Zum Glück gibt es Ibuprofen.

Stillen ist keineswegs einfach

Von meinen Stillproblemen bei K. wisst ihr ja schon. Ich bin schon gespannt wie es diesmal beim zweiten Baby werden wird, aber inzwischen kenne ich mehr Mütter, die Probleme mit dem Stillen hatten oder es gar nicht konnten, als solche, bei denen es auf Anhieb geklappt hat. Tatsächlich ist das Stillen gerade zu Anfang auch mit vielen Schmerzen verbunden, und ganz und gar nicht so schön, wie uns die Werbe- und Filmindustrie immer vormacht. Aber wer redet schon gerne über schmerzhaften Milcheinschuss, wunde Brustwarzen oder Milchstau?

Happy Mama oder Babyblues?

Die ersten Tage nach der Geburt sind echt heftig. Gerade beim ersten Kind stellt sich dein komplettes Leben um. Auch wenn wir immer meinen, uns 9 Monate darauf vorbereitet zu haben, hatten wir doch keine Ahnung wie anders unser Leben wird. Denn wie das Leben mit einem Neugeborenen wirklich ist, sagt einem auch niemand. Dazu kommt noch die Hormonumstellung nach der Geburt, und es ist gar nicht so selten, dass die frischgebackene Mutter plötzlich in ein tiefes Loch fällt und nicht vor Glück strahlt, wie man es immer erwartet. Auch das ist völlig normal, passiert den meisten Frauen und geht nach ein paar Tagen fast immer vorüber, sobald sich die Hormone wieder etwas eingependelt haben.

Die ersten Wochen mit Baby sind hart

Ob es beim zweiten auch wieder so schwierig wird, kann ich euch bald berichten. Beim ersten Kind erinnere ich mich mit grauen an die ersten 8 bis 10 Wochen zurück. Das eigene Leben komplett auf den Kopf gestellt, dazu Schlafentzug durch häufiges, nächtliches Füttern und dann schreit das Baby ständig und man weiß nicht warum. Dass die Mutter immer genau weiß, warum das Baby schreit, ist nämlich auch ein Märchen. Gerade am Anfang. 😉 Die ersten 2-3 Wochen nach der Entbindung kommt dann noch hinzu, dass man sich körperlich selbst erst von der Geburt erholen muss. Wenn man stillt hat man dann auch noch ständig Hunger und mit dem Neugeborenen aber wenig Zeit zum Essen und Kochen. Ich habe mich nach der Geburt von K. die ersten Wochen damals hauptsächlich von Müsliriegeln ernährt.

Das waren ein paar meiner Big Points für euch, die ich gerne vorher gewusst hätte. Einfach um mich geistig darauf vorbereiten zu können. Vielleicht geht es euch ähnlich. Nach der ersten Zeit mit unseren zweiten Zwerg gebe ich euch gerne ein Update, vielleicht kommen beim Zweiten da noch weiter Punkte hinzu oder mir fällt noch etwas ein, was ich vergessen haben. (Schwangerschaftsdemenz schlägt wieder zu). Wie ging es euch bei euren Kindern? Habt ihr Punkte, die hier unbedingt noch ergänzt werden sollten?

 

 

2 Gedanken zu „8 Dinge, die dir niemand übers Mutter werden sagt

  1. Bea sagt:

    Ich weiß ja nicht wie es heute ist, meine Kids sind schon größer, man sprach immer nur vom Wochenbett. Aber dass man da 6-8 Wochen blutet, davon hat keiner was gesagt! Ich war bei meinem 1. Sohn bisschen verblüfft!

    Das wollte ich nur loswerden.

    LG, Bea.

    • country_carrie sagt:

      Ja das stimmt 😂 das ist auch so ein Punkt, auf den ich beim ersten Kind nicht vorbereitet war. Wobei bei mir dann pünktlich nach Ende des Wochenfluss schon die erste Periode einsetzte, und die war noch schlimmer als 6 Wochen bluten 🙈 bin schon sehr gespannt wie es diesmal wird…

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