Geburtsbericht 2. Kind

Wie einige von euch sicher schon gesehen haben, ist am 31.12.2017 unser zweites Wunder auf die Welt gekommen. Die Geburt war komplett anders als damals bei K. – was aber nicht weiter verwunderlich ist, da auch die Ausgangssituation diesmal komplett anders war. Bei K. war ich in den letzten Wochen der Schwangerschaft an einer Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) erkrankt und die Geburt wurde eingeleitet. Diesmal durfte das Baby (A. – ein Junge) ganz alleine entscheiden, wann es los ging.

Für alle, die der Geburtsbericht nicht interessiert, bitte hier aufhören zu lesen!

Es geht los

Ich hab ja immer gesagt, das Baby kommt im Dezember, obwohl wir den errechneten Geburtstermin am 12.1.2018 gehabt hätten. Aber irgendwie hatte ich das schon so im Gefühl. Die Umstände drum herum hätten eigentlich nicht blöder sein können, denn meine Schwiegereltern waren verreist nach den Feiertagen, und meine Mama, die auf Katharina aufpassen sollte während der Geburt, war an einer Lungenentzündung erkrankt. Darum haben wir uns lieber doppelt abgesichert, und meinen Schwager und seine Frau sowie unsere beste Freundin gebeten, Bereitschaft zu halten und im Fall der Fälle einzuspringen. Als dann am 31.12. gegen 2 Uhr morgens bei mir die Wehen einsetzten, und zwar gleich von Null auf alle 2 Minuten, haben wir unsere beste Freundin verständigt (die dankenswerterweise selbst mitten in der Nacht sofort zur Stelle war), da meine Schwägerin in der Nacht Dienst beim Roten Kreuz hatte. Nachdem mein Mann selber beim Roten Kreuz tätig ist und er einen Blasensprung im Auto vermeiden wollte, bin ich mit der Rettung ins Krankenhaus und hab mich auf dem Weg und zwischen den Wehen recht nett mit meiner Schwägerin unterhalten können.

Er hat es eilig

Gegen 3 Uhr früh bin ich im Krankenhaus angekommen – mein Mann hat daheim noch auf unsere beste Freundin gewartet und ist dann nachgefahren. Die diensthabende Hebamme hat mich erstmal ans CTG angeschlossen und die Anmeldung erledigt. Als sie dann gut 10 Minuten später zurück kam und nach dem Muttermund schaute, war der schon 7 cm geöffnet. Also hat sie mich gleich in den Kreissaal verfrachtet. Mein Mann ist dann 5 Minuten später auch im Krankenhaus eingetroffen. Nachdem die Hebamme bei einer manuellen Untersuchung der Fruchtblase noch etwas auf die Sprünge half, wurde unser zweites Wunder A. um 4:10 Uhr morgens geboren.

Selbstbestimmte Geburt

Diese Geburt habe ich komplett anders erlebt als meine erste. Zum einen hatte ich bei den natürlichen Wehen zwischendurch Verschnaufpausen, was bei der Einleitung damals nicht der Fall war. Da hatte ich quasi durchgehend Wehen. Zum anderen konnte ich im Vierfüßlerstand entbinden, was ich bei K. durch die Dauerwehen nicht geschafft hatte. Die Hebamme ließ mich auch machen, wie ich es für richtig hielt, und justierte nur hier und da die Haltung etwas nach um es mir leichter zu machen. Alles in allem habe ich diese zweite Geburt also sehr positiv erlebt und war auch schnell wieder fit. Am Nachmittag des gleichen Tages bin ich dann schon wieder nachhause, ich habe diesmal nur ambulant entbunden.

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