Suppenwürze selber machen

Im Gemüsegarten gibt es reichlich zu ernten momentan. Ich nutze das gerne, um meine eigene Suppenwürze herzustellen. Ob als Pulver oder Paste – es ist schnell und einfach gemacht und die Suppen schmecken gleich doppelt so lecker.

Die Zutaten

Mein Grundrezept ist folgendes:

  • 2 Karotten
  • 1 Sellerieknolle
  • 1 Fenchelknolle
  • 2 Petersilienwurzen
  • 1 Pastinake
  • 2 Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 2 Hände voll Liebstöckel / Maggi Kraut
  • 1 Hand voll Petersilie
  • feinkörniges Salz

Bei der Salzmenge kommt es ganz darauf an, wie viel Gemüse ihr verwendet. Ihr benötigt pro 100 g Gemüse 12 g Salz, damit die Suppenwürze haltbar wird.

Das obige Rezept könnt ihr aber auch abwandeln, je nach eurem persönlichen Geschmack. Ich variiere es auch ab und zu, abhängig davon welche (für Suppen geeigneten) Gemüsesorten gerade erntereif sind.

Suppenpaste

Zuerst wascht, schält und zerkleinert ihr das Gemüse. Dann gebt ihr es in einen Mixer oder eine Küchenmaschine und zerkleinert es so weiter, bis eine feine Paste entsteht. Ich verwende am liebsten meine Moulinette dafür, aber auch andere Mixer oder Küchenmaschinen sind geeignet. Achtet nur darauf, dass ihr sie nicht zu voll füllt, damit alles Gemüse gut zerkleinert werden kann. Die Gemüsepaste wiegt ihr dann ab und vermengt sie entsprechend mit Salz.

Wenn alles gut vermischt ist, könnt ihr die Suppenpaste in Gläser abfüllen und kühl stellen. Durch das Salz hält sich die Suppenpate etwa 1 Jahr.

Suppenpulver

Wenn ihr Suppenpulver herstellen möchtet, trocknet ihr die fertige Suppenpaste einfach im Backofen oder im Dörrautomat. Dazu die Paste dünn auf ein Blech mit Backpapier streichen und bei 70 °C für 7-8 Stunden trocknen. Danach wird das Pulver etwas bröckelig sein, ich mörsere es daher noch, bevor ich es in Gläser fülle.

selbstgemachtes Suppenpulver

Die Suppenwürze könnt ihr nicht nur für Suppen verwenden, sondern auch zum Würzen von Saucen oder Eintöpfen. Bei der Menge kommt es etwas auf euren Geschmack an. Ich nehme für 1 L Suppe 2-3 TL von der Suppenpaste bzw. 1 EL vom Suppenpulver. Da das Pulver konzentrierter ist, verwende ich es etwas sparsamer in der Dosierung.

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