Liebstöckel – meine Rezept Favoriten

Auch bekannt als Maggi Kraut, wegen der Geschmacksähnlichkeit zur bekannten Suppenwürze, ist Liebstöckel in der Küche kaum wegzudenken und in fast jedem Küchengarten vertreten. Es wuchert den ganzen Sommer über, deshalb konserviere ich gerne etwas von dem leckeren Kraut für den Winter.

Liebstöckel einfrieren

Beim Trocknen geht ein Teil der Geschmacksstoffe leider verloren. Es schmeckt zwar schon noch, aber nicht mehr so intensiv wie frisch. Die bessere Variante ist das Einfrieren. Einfach die Blätter von Liebstöckel abzupfen und evtl. klein schneiden und frisch einfrieren. So kann man es direkt zum Würzen von Suppe oder Eintopf verwenden, das ganze Jahr über.

Liebstöckel Würzpaste

Eine weitere Möglichkeit, den Liebstöckel Geschmack für die kalte Jahreszeit zu konservieren, ist eine Würzpaste herzustellen. Dafür zerkleinert man die Blätter mit dem Mixer oder einer Küchenmaschine zu einer feinen Paste. Auf 350 g Liebstöckel gibt man 50 g Salz und 1 EL Olivenöl dazu. Alles gut durchrühren und in eine Glas füllen. Kühl gelagert hält sich die Paste ca. 1 Jahr.

Selbstgemachtes „Maggi“

Man kann auch einen alternative zu der bekannten Suppenwürze selbst herstellen. Dafür nehmt ihr 50 g Liebstöckel und 25 g Petersilie. Diese klein hacken und mit 25 g Salz in 250 ml Wasser aufkochen. Danach bei schwacher Hitze für 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend abseihen, 1 TL Zucker karamellisieren (um den typischen Maggi Geschmack und die Farbe zu fördern) und optional 1 EL Sojasauce dazu geben. Gut verrühren und in saubere Flaschen füllen. Am besten nehmt ihr kleine Flaschen mit einem Tropfverschluss oder einem schmalen Hals, um die Dosierung zu vereinfachen.

Auch diese Würze ist gekühlt etwa 1 Jahr haltbar.

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