Periorale Dermatitis – mein Leben danach

Wie meine treuen Leser wissen, hatte ich nach meiner ersten Schwangerschaft mit Perioraler Dermatitis zu kämpfen. (Den Bericht von damals findet ihr hier.) Periorale Dermatitis – kurz POD – ist eine Hauterkrankung, die hauptsächlich Frauen betrifft und manchmal auch „Stewardessenkrankheit“ genannt wird, da sie durch exzessive Pflege und die Verwendung von viel Make Up begünstigt wird. Das war bei mir neben der hormonellen Umstellung sicher auch ein ausschlaggebender Faktor, denn damals habe ich hauptsächlich über Themen aus dem Bereich Beauty gebloggt und viele verschiedene Produkte ausprobiert. Aber wie geht es mir inzwischen damit – fast 4 Jahre später? Heute habe ich ein kleines Update für euch.

Eine Hautkrankheit mit der man leben lernt

Nachdem ich endlich gefunden hatte, was bei mir gegen das POD Ekzem hilft (hier der Artikel dazu), habe ich die Krankheit schnell in den Griff bekommen. Was ich aber definitiv sagen muss, ist, dass meine Haut eine Neigung zu dem Ekzem behalten hat. Ich merke schnell, wenn ich eine neue Gesichtspflege verwende, ob sie reizend ist und ein Ekzem auslöst oder nicht. Sobald es an den Nasenflügeln zu jucken und zu spannen beginnt, weiß ich – die Pflege ist nicht POD kompatibel. Dann setze ich sie gleich ab, um nicht wieder ein großflächiges Ekzem zu riskieren.

Auf reizarme Kosmetik setzen

Ich persönlich vertrage nur Kosmetik, die reizarm ist. Das bedeutet leider auch, dass ich einen großteil der am Markt angebotenen Naturkosmetik Produkte nicht verwenden kann. Die meisten enthalten ätherische Öle oder Pflanzenextrakte – und dabei muss ich immer vorsichtig sein. Pflegeprodukte auf Sheabutter Basis hingegen verursachen bei mir keine Probleme und werden gut vertragen. Auch industrielle Pflegeprodukte vertrage ich mit unter gut, sofern sie reizarm und für sensible Haut geeignet sind. Aktuell vertrage ich z.B. die Marken Clinique, Avéne und L’Occitane – die Karité Linie – sehr gut. Generell ist weniger abe immer mehr bei POD-Neigung.

Falls ihr auch mit diesem Problem zu kämpfen habt, kann ich euch also nur Mut machen. Beobachtet eure Haut gut und ihr merkt schnell was ihr gut tut und was nicht.

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