Ein Jahr Wurmkiste – meine Pflanzen lieben es

[Kooperation] Fast ein Jahr haben wir sie jetzt in Gebrauch – die Wurmkiste! Wie es uns im Alltag damit geht, wie die erste Ernte an Wurmhumus ausfiel und wie mein Selbstversorger Garten von den fleißigen Kompostwürmern profitiert, verrate ich euch heute.

Regenwürmer im Wohnbereich? JA!

Ich hatte euch ja hier schon einmal berichtet, dass Anfangs einige Skepsis herrschte in meiner Familie. Vor allem mein Mann konnte sich überhaupt nicht vorstellen, freiwillig Würmer in unser Haus zu lassen. Er war aber schnell überzeugt, denn seit wir die Wurmkiste haben, ist noch kein einziger Wurm „geflüchtet“ (das war ein bisschen seine Angst).

Ganz im Gegenteil, die Würmer fühlen sich pudelwohl, haben sich wunderbar vermehrt und freuen sich über jede Portion Bio-Abfall, die wir ihnen verfüttern. Auch meine Kinder sind begeistert.

Von der Handhabung und Pflege ist die Wurmkiste sehr einfach. Wir werfen täglich etwas Bioabfall hinein, alle paar Tage gebe ich Kartonschnipsel dazu. Diese sind zum einen wichtig als Nahrung für die Würmer und zum anderen lässt sich die Feuchtigkeit in der Kiste damit super regulieren. Einmal im Monat kommt dann noch ein Löffel Mineralstoffmischung dazu, die den PH Wert in der Kiste stabilisiert.

Nach gut einem Jahr begann meine Wurmkiste, den sogenannten „Wurmtee“ zu produzieren. Das ist eine Art Flüssigdünger, den ich verdünnt zum Gießen meiner Pflanzen verwende. Etwa zu der Zeit war die Kiste bis oben hin voll und ich konnte das erste Mal Wurmhumus ernten.

Wurmhumus bei der Ernte
Wurmhumus bei der Ernte

Mit dem Wurmhumus habe ich euch ja letztes Jahr ein Experiment versprochen. Darum habe ich zwei meiner selbst gezogenen Chili Pflanzen in Töpfe gepflanzt. Den einen mit Wurmhumus, den anderen in ganz normale Gartenerde. Beide Pflanzen stehen bei mir im Garten am gleichen Standort und bekommen die gleiche Menge an Wasser und Aufmerksamkeit von mir. Und seht selbst, wie es ihnen ergeht:

Die linke Pflanze genießt den Wurmhumus, die linke normale Gartenerde.
Die linke Pflanze genießt den Wurmhumus, die rechte normale Gartenerde.

Der Wurmhumus tut den Pflanzen also wahnsinnig gut. Speziell Starkzehrer wie Tomaten, Paprika, Chili, Kürbis, Zucchini und ähnliche profitieren ungemein von den Nährstoffen, die der Wurmhumus enthält. Ich habe in diesem Jahr auch etwas Wurmhumus mit meinen Tomatenpflanzen im Garten eingegraben, um ihnen eine Starthilfe mit zu geben.

Im letzten Jahr war die Wurmkiste also sehr pflegeleicht – wir hatten kaum Probleme mit Trauermücken oder Fruchtfliegen. Und meine Pflanzen sind mehr als begeistert, genau wie ich.

Die Kiste wurde mir freundlicherweise zum Testen zur Verfügung gestellt – vielen Dank nochmal an das Team von Wurmkiste.at

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